Kaphavner Chaussee | Wegenstein | Haus Baader

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    • Lässt einen Boten folgende Nachricht überbringen:

      Bitte bei Gelegenheit um ein kurzes Gespräch. Telefonnummer sollte bekannt sein. Danke. Hochachtungsvoll, Metternich.


      Die Form der Schrift und die Kürze der Nachricht deuten darauf hin, dass die Botschaft in großer Eile verfasst wurde.
      JONATHAN METTERNICH HUGHES
      Duke of Osbury, Earl of Alsted and Baron Hughes
      Fürst von Metternich
      General Secretary of the League of Nations
      Unionskanzler a.D.
      Unionsminister des Auswärtigen a.D.
      Imperialkanzler a.D.
      Former Prime Minister of Roldem
    • Baader schleicht schon einige Stunden um sein Haus herum, um herauszubekommen ob es von Polizeikräften observiert wird.

      Unrasiert und mit ungewaschener Kleidung wähnt er sich in einer durchaus soliden Tarnung.

      Er kauft sich am Kiosk eine Abendzeitung und setzt sich in ein Café nahe seines Hauses. Der Kontakt zu seiner Frau ist seit Tagen abgebrochen, er hatte es nicht gewagt sie anzurufen, und damit wohlmöglich seine Deckung preiszugeben.

      Auch wenn er das Haus oder den Garten nicht zu betreten gedenkt, will er zumindest ein Lebenszeichen hinterlassen...
    • Zentrale von Zwo-Vierzehn. Ver-Sechs ist jetzt vor Ort. Gehen Sie frühstücken. Rückmeldung in einer Stunde.

      Die beiden Beamtinnen verlassen das Büro des Immobilienmaklers direkt gegenüber eines üppig renovierten Hauses in der Kaphavner Chaussee.

      "Gehen wir ins Kranz?" fragt die jüngere Beamtin. Das Kranz ist das nächstgelegene Café. Etwas teuer, miese Bedienung, dafür war der Kaffee brauchbar.
      "In Ordnung."
    • Baader schlürft grad seinen Kaffee, als zwei unscheinbare Personen das Café betreten. Einzig ihr gesteigertes Interesse an seinem Haus lässt ihn ahnen, dass er sein Frühstück schleunigst beenden sollte.

      Die zwei Personen durchforsten das vollbesetzte Café mit ihren Blicken, scheinbar aber eher auf der Suche nach einem freien Tisch, als nach mutmaßlichen Gesetzesbrechern.

      Während Baader sich immer weiter in seine Zeitung gräbt, steht schon eine der Frauen vor seinem Tisch und fragt ihn höflich ob die Plätze noch frei wären...

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    • *Es ist der Geruch. Der Mann ist fein gekleidet, unauffällig aber dem Ambiente angemessen. Der Bart könnte als vergeblicher Versuch durchgehen, eine Mischung aus wild-romantischem Kerl zu geben - es gibt ja Frauen die da drauf stehen.
      Zum einen sorgt der Geruch dafür, das sich noch niemand an den Platz des Mannes gesetzt hat - und die beiden Sonderermittler praktisch direkt zu ihrer Beute geführt werden. Zum andern ist es dermaßen auffällig, das sich beide Beamtinnen den Mann genauer ansehen.



      "Scheiße..." entfährt es der jüngeren Beamtin. "Das gibts doch nicht!"
    • "Scheiße, das gibts doch nicht...!", dröhnt es in Baaders Ohren. Und während er sich schon in Handfessel wähnt, erkennt er die überschwängliche Freude einer Zivilpolizistin über die Anwesenheit von Frederico von Gans, einem unionsbekannten Poeten.

      Während am Nebentisch eifrig Autogrammwünsche erfüllt werden, sammelt der flüchtige Baader seine Gedanken und plant seinen Abgang aus dem Café.

      "Unscheinbar zahlen, unaufdringlich einen Weg nach draußen suchen und mit der U-Bahn in die Wegensteiner Vorstadt fahren" so seine Zielsetzung.

      Allerdings scheitert es schon am Zahlen. Zwei Bramer findet er in seiner Tasche, während eine große "3,-" drohend auf dem, für Milchkaffee werbenden, Tischaufsteller prangt...

      "Früher, als freier Mann, war alles einfacher... selbst das Prellen der Zeche...Wegenstein, verdammt!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rudolph Baader ()

    • Das Café, ansonsten stilecht eingerichtet, verfügt über einen Flachbildschirm in einem barocken Rahmen - das Zugeständnis des Geschäftsführers an den Informationshunger seiner Gäste.
      Dort flimmert nun eine -Ticker-Meldung über X²TV
      "Andreas O'Sullivan von einem Forstmeister im Grenzgebiet zu Astor gestellt. Gerüchten, wonach der Förster ein Ohr O'Sullivans als Andenken behalten hat erwiesen sich als unwahr."


      "...aber Herr Baader, das macht doch nichts, dann b'zaahlen Sie eben das nächste Mal."

      Die beiden Ermittlerinnen, eben noch in das Gespräch mit dem berühmten Poeten Frederico von Gans, Verfasser des Epos "Als Helmut Kohl im Jahre 2323 feststellte, dass es eben nicht reicht sich nur den Kopf einfrieren zu lassen..." vertieft, stutzen. Es spricht für ihre Ausbildung, dass der Kellner den Satz noch nicht ausgesprochen hat, als schon zwei Automatik-Pistolen auf Baader gerichtet sind.

      "Marie, das Café muss ich mir merken." sagt die ältere Sonderermittlerin der Unionspolizei, Nadine Vain, "Die haben echt interessante Gäste hier."