Gummibärensynapse

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    • Gummibärensynapse

      Warum ich einen Heißhunger auf Gummibären hatte war mir völlig schleierhaft, dass sie am Flughafen schweineteuer waren völlig egal, schließlich waren wir, nein ich, ja auf Kosten des Kardinals hier. Sollte er also zahlen, drei Packungen a 500 g, mein Rucksack war voll, vor allem weil ich auch noch zwei Flaschen Wiskey zollfrei erworben hatte. Jetzt galt es warten, der Flug meiner Mitstreiterin kam erst in ca. einer Stunde an. Also ca in 300 g, zwei Kaffee und zwei Gläsern. So fläzte ich mich auf eine Bank und wartete. Ich würde ihr alles erzählen müssen, laut Trivulzio war sie ein Küken.

      simoff: Reseriert. Das Küken kommt noch.
      006 - Geheimagentin des Primas' von Outremer und Erzbischofs von Corinnis, des Kardinals Oddone Trivulzio
    • Damned! Wieso hatte ihr Flug Verspätung? Warum nur? Mit einer steilen Falte zwischen ihren Augenbrauen starrte Michelle, die von fast allen nur Elle genannt wurde aus dem Fenster des Airbus. Dann endlich landete der Flieger. Mit 60 Minuten Verspätung. Sichtlich gereizt verließ die junge Frau die Maschine und ging die Gangway hinab. Schließlich erreichte sie das Flughafengebäude und ließ ihren Blick höchst aufmerksam von links nach rechts gleiten.

      Die schweren Sohlen ihrer Springerstiefel hinterließen kaum ein Geräusch auf dem marmoerten Boden des Flughafengebäudes. Jetzt fehlte nur noch ihr Seesack und ihre Kontaktperson. Also lehnte sie sich gegen einen der Pfeiler und wartete.
    • Schließlich löste sich die Dunkelhaarige von der Säule und reihte sich in die Schlange der Passagiere ein, die durch den Zoll gelotst wurden. Artig reichte sie dem Beamten ihren Ausweis und wartete mit einem Lächeln auf ihren Lippen auf den obligatorischen Stempel. Diesen gab es endlich und Elle steckte ihren Ausweis in den Rucksack. Oder hatte der Zoll etwas zu beanstanden? Denn der Beamte hinter dem Schalter blickte auf einmal grimmig. Aber warum? Es lag doch nicht an ihr. Oder doch?
    • Als das Flugzeug eine Stunde später - oder besser gesagt zu spät - landete hatte ich eine Tüte leer gegessen und war auch schon ein bisschen angeheitert, doch da die kleinen Jungs unser Erkennungszeichen waren schickte ich eine SMS an ihre Adresse. Dann drehte ich den MP3-Player wieder auf, zog mir den Minirock zurecht und schloss die Augen.

      She keeps her moet et chandon in her pretty cabinet...

      Das war jetzt zu laut, doch es war mir sowas von scheißegal

      simoff: Ich war schon durch?
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    • Endlich hatte es auch Elle durch den Zoll geschafft. Dem Beamten winkte sie regelrecht gönnerhaft nach; was nicht ohne Ironie geschah. Schließlich hatte sie endlich das Gepäckband erreicht. Auf diesem drehte ihr Seesackrucksack seit geraumer Zeit seine mittlerweile einsamen Runden. Mit einem leisen knurren griff die Dunkelhaarige danach und hiefte ihn sich schließlich auf den Rücken. Erst dann ließ sie ihren Blick kreisen. Hier irgendwo musste sich ihre Kontaktperson befinden. Doch wo? Suchend schritt sie langsam durch die Halle des Flughafens. Vielleicht würde sie als erstes erkannt?
    • Da ich inzwischen mit der Haribotüte im Schoß eingeschlafen war brauchte ich das Glück, dass meine Kontaktperson den Link mit dem Zaunpfahl den ich ihr gesendet hatte auch verstand. Ansonsten würde ich sie nach dem Wachwerden anrufen
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    • Mittlerweile waren mindestens schon zehn Minuten vergangen und Elle hatte ihre Kontaktperson nicht ausfindig machen können. Leicht frustriert stampfte sie mit ihrem Stiefel mit Stahlkappe auf den Boden. Was war denn das für eine verquirlte Scheiße? Nein. Das gefiel der Dunkelhaarigen ganz und gar nicht. Und dies sah man auch deutlich an ihrem gereizten Mienenspiel.

      Aber moment mal. Hatte sie da nicht eine Nachricht erhalten? Rasch zog sie ihr Handy aus der Tasche und besah sich die letzte Nachricht. Woah. Gummibärchen. Wie sollte sie denn hier diese Gummibärchen ausfindig machen?

      Obwohl. Dort drüben. Saß da nicht eine junge Frau mit einer Gummibärentüte auf dem Schoß? Anmutig näherte sie sich auch schon der Blondine. Dabei bemerkte Elle, dass diese eingeschlafen zu sein schien. Kurzerhand rüttelte sie an ihrer Schulter, um sie aufzuwecken. Dann ließ Elle im nächsten Moment ihre Stimme erklingen.
      “Auf Versteck-Spiele stehe ich nicht! Zumindest nicht an öffentlichen Orten.“
      Leicht ungehalten wirkte sie bei diesen Worten.

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    • Als ich die Augen öffnete sag ich auf Springerstiefel und schloss sie erstmal wieder. Nach einigen Sekunden öffnete ich sie erneut, sie waren aber immer noch da.

      "Einmal mit Profis arbeiten" murmelnd erhob ich mich und reichte Citoyenne Belzoni erstmal die Hand.

      "Ja Mutter, wir werden machen auf was Du stehst, denn ..."


      doch bevor ich fortsetzen konnte sah ich nicht nur die Belzoni, sondern auch einen der mir in der Vorbereitung auf die Mission eingebläut wurde, wir hatten alle höheren Chargen der Demokratischen Union kennen müssen und Reichsmarschall Altdorf gehörte dazu. Das Erkennen wurde natürlich durch die Uniform erleichert sodaß ich auf die Kontrolle des Marschallstabes verzichten konnte. Aus einer Laune heraus ging ich um die Belzoni herum auf ihn zu, echote sein Lächeln und umarmte ihn spontan obwohl ich ihn nir zuvor gesehen hatte. Man weiß nie zu was sowas nutze ist. Um seine Verwirrung zu komlettieren unterstrich ich es mit ein paar Worten.

      "Bernd! Endlich, Du bist spät. Wie war Dein Flug?"
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    • Matthias, der im übrigen Luftmarschall und Generalinspekteur war, und nicht Reichsmarschall, dieses Amt gibt es in der Union nicht, war hochgradig verwirrt.

      Gute Frau, es ist ja nett, dass Sie Bernd sehr vermissen, aber ich bin nicht Bernd. Mein Name ist Matthias Altdorf ;)
      Der Militärpolizist der in der Nähe stand wurde durch ein Handzeichen beruhigt, er ging nicht von einem Anschlag aus, wenngleich der Mann natürlich wachsam blieb
      Luftmarschall

      Generalinspekteur der Unionsstreitkräfte
    • Da Reichsmarschälle gewöhnlich dicker sind wäre das Lucille irgendwann sicher aufgefallen, doch ihre angetäuschte Verwechselung gab ihr nicht die Zeit dazu. Vielleicht sollte sie beim nächsten mal das Dossier aufmerksamer lesen.

      "Herr Altdorf? Das.. ich ... das tut mir jetzt leid. Sind sie... ich Dummchen, natürlich sind sie sicher... verzeihen sie mir?"


      Falls die Belzoni ein wenig helle ist hatte sie jetzt die Gelegenheit für ein paat schöne Aufnahmen, Lucille unterstrich ihre Frage nämlich mit einem Küsschen und blickte hganz unschuldig

      "... dann dürfen Sie meine Freundin und mich auch irgendwo in der Stadt absetzen falls ihnen danach ist."


      und bevor er antworten konnte hakte ich mich mal bei ihm ein

      "Die verzeihen mir doch, Matthias. Ich darf doch Matthias sagen."


      Wenn ich nicht angetrunken gewesen wäre hätte ich ja selbst fahren können, aber so...
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    • Den Mann in Uniform hatte Elle durchaus bemerkt und war dementsprechend wachsam. Und auch die Dunkelhaarige warf dem Mann in Uniform einen nicht minder aufmerksamen Blick entgegen.

      Und als wäre dies noch nicht genug, musste Elle mit ansehen wie ihre Kontaktperson den Herrn umarmte. Innerlich schüttelte sie es. Bis sie dann checkte w a s sich da gerade vor ihren Augen abspielte. Rasch nahm Elle ihr Smartphone zur Hand und schoss gleich mal ein paar Fotos dieser Situation. Wer weiß wozu sie diese Bilder früher oder später benötigen wird.

      Rasch schnappte sich Elle ihren Rucksack, setzte ein verbindliches Lächeln auf und folgte den Beiden. Die Blondine hatte bestimmt schon gessgt wohin es gehen soll, nicht wahr?
    • Schweigend und mit einem aufmerksamen Glanz in ihren Augen blickte die Dunkelhaarige zwischen der Blonden und dem Älteren hin- und her.
      Dann erkundigte sich Herr Altdorf wohin er sie bringen sollte. Und da die Blondine das Gespräch ohnehin an sich gerissen hatte, blieb Elle weiterhin stumm. Auch wenn ihr wacher Blick die Szenerie genau betrachtete. Und dann gab es da ja noch immer das Beweisfoto auf ihrem Smartphone. Ein Bild von dem weder die Blondine noch der Herr etwas wussten.